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Die Entstehung des Reifens

Der Erfinder: John Boyd Dunlop (5.2.1840 bis 23.10.1921) irischer Tierarzt aus Schottland, erfand den Luftreifen

John Boyd Dunlop

Ungebrochene Beliebtheit


Das Unternehmen Goodyear verdankt sein Bestehen der Kombination aus der Leidenschaft eines Mannes und einem glücklichen Zufall. Dieser Mann war Charles Goodyear, der eine Leidenschaft für Kautschuk hatte: Er trug Anzüge aus Kautschuk, sein Gehstock war aus Kautschuk, er stellte Postsäcke aus Kautschuk her und ließ sein Portrait aus Kautschuk anfertigen. Er war der Meinung, dass Kautschuk in allen Lebensbereichen eine zentrale Rolle spielen könnte, vergleichbar etwa mit der Bedeutung, die heute Kunststoff in unserem Leben einnimmt. Leider konnte das Material den Anforderungen nicht gerecht werden - es schmolz bei Wärmeeinwirkung und brach bei kälteren Temperaturen. Charles GoodyearNichtsdestotrotz war Goodyear davon überzeugt, dass Kautschuk ein überlebensfähiges Alltagsmaterial sein könnte und experimentierte unaufhörlich. Clarissa, seine leidgeprüfte Ehefrau, bat ihn, den Versuchen ein Ende zu setzen und statt dessen lieber Geld zu verdienen. Als Clarissa im Jahr 1839 eines Tages früher als gewöhnlich nach Hause kam, brach Goodyear einen Versuch ab und versteckte eine Mischung aus Gummi und Schwefel im Ofen. Als er diese Mischung später untersuchte, stellte er fest, dass die entstandene Substanz äußerst haltbar und dennoch flexibel war - Goodyear hatte damit zufällig ein Verfahren entdeckt, dass er „Vulkanisation“ nannte.

Charles Goodyear hatte die Früchte seiner umwälzenden Erfindung nicht mehr ernten können. Hoch verschuldet starb er im Alter von nur 60 Jahren. Er hatte seine Lebensenergie der Durchsetzung seiner Ideen verschrieben. Seine Familie musste dabei ebenso zurück stecken, wie seine eigene Gesundheit. Wenige Jahre nach seinem Tod trat der von ihm entwickelte Werkstoff Gummi, der auf demvon ihm entwickelten Vulkanisationsverfahren beruht, einen Siegeszug um die Welt an. Aus Technik, Medizin und Alltagskultur ist der Werkstoff mit den besonderen Eigenschaften nicht mehr wegzudenken.

Johnny's Dreirad

Johnny‘s Dreirad


Für das Dreirad seines Johnny konstruiert John Boyd Dunlop die ersten Luftreifen für den praktischen Einsatz. Die erste Probefahrt fand am 28. Februar 1888 statt.

Nachbildung von John Boyd Dunlops erstem Luftreifen, mit dem er 1887 experimentierte

John Boyd Dunlops erstem Luftreifen

Zum Andenken an den unermüdlichen Kämpfer wurde rund 30 Jahre nach seinem Tod einem neu gegründeten Gummi-Konzern der Name Goodyear gegeben und verhalf dem einsamen Helden zu spätem Ruhm. Heute, rund 100 Jahre später, ist der Name Goodyear und sind die Produkte des Konzerns in der ganzen Welt bekannt. Trotz neuer Methoden zur Herstellung synthetischer Kunststoffe, die den Eigenschaften des Gummi annähernd entsprechen, kann auch unsere moderne Welt nicht völlig auf dieses Naturprodukt verzichten.

Aufgrund der Erkenntnisse von Charles Goodyear wurde 1888 vom Tierarzt John Boyd Dunlop(1840-1921) der erste luftgefüllte Reifen entwickelt. Dunlop beobachtete wie sein Sohn Johnny mit seinem Dreirad auf Vollgummireifen über den unebenen Boden holperte. Ihm fiel auf, dass der Kleine weder besonders schnell vorwärts kam, noch sehr bequem auf dem Dreirad saß. Um seinem Sohn eine sanftere Fahrt und besseres Handling zu ermöglichen, wickelte Dunlop dem Gefährt Schläuche aus dünnen, zusammengeklebten Gummiplatten um die Räder und pumpte diese Hüllen mit einer Fußballpumpe auf. Als Ventil benutzte er den Verschluss einer Babyflasche. Damit schuf Dunlop das erste Luftfederungssystem der Welt und legte den Grundstein für die Entwicklung des ersten pneumatischen Reifens.

 

 



Die Entstehung des Reifens

Der Erfinder: John Boyd Dunlop (5.2.1840 bis 23.10.1921) irischer Tierarzt aus Schottland, erfand den Luftreifen

John Boyd Dunlop

Ungebrochene Beliebtheit


Das Unternehmen Goodyear verdankt sein Bestehen der Kombination aus der Leidenschaft eines Mannes und einem glücklichen Zufall. Dieser Mann war Charles Goodyear, der eine Leidenschaft für Kautschuk hatte: Er trug Anzüge aus Kautschuk, sein Gehstock war aus Kautschuk, er stellte Postsäcke aus Kautschuk her und ließ sein Portrait aus Kautschuk anfertigen. Er war der Meinung, dass Kautschuk in allen Lebensbereichen eine zentrale Rolle spielen könnte, vergleichbar etwa mit der Bedeutung, die heute Kunststoff in unserem Leben einnimmt. Leider konnte das Material den Anforderungen nicht gerecht werden - es schmolz bei Wärmeeinwirkung und brach bei kälteren Temperaturen. Charles GoodyearNichtsdestotrotz war Goodyear davon überzeugt, dass Kautschuk ein überlebensfähiges Alltagsmaterial sein könnte und experimentierte unaufhörlich. Clarissa, seine leidgeprüfte Ehefrau, bat ihn, den Versuchen ein Ende zu setzen und statt dessen lieber Geld zu verdienen. Als Clarissa im Jahr 1839 eines Tages früher als gewöhnlich nach Hause kam, brach Goodyear einen Versuch ab und versteckte eine Mischung aus Gummi und Schwefel im Ofen. Als er diese Mischung später untersuchte, stellte er fest, dass die entstandene Substanz äußerst haltbar und dennoch flexibel war - Goodyear hatte damit zufällig ein Verfahren entdeckt, dass er „Vulkanisation“ nannte.

Charles Goodyear hatte die Früchte seiner umwälzenden Erfindung nicht mehr ernten können. Hoch verschuldet starb er im Alter von nur 60 Jahren. Er hatte seine Lebensenergie der Durchsetzung seiner Ideen verschrieben. Seine Familie musste dabei ebenso zurück stecken, wie seine eigene Gesundheit. Wenige Jahre nach seinem Tod trat der von ihm entwickelte Werkstoff Gummi, der auf demvon ihm entwickelten Vulkanisationsverfahren beruht, einen Siegeszug um die Welt an. Aus Technik, Medizin und Alltagskultur ist der Werkstoff mit den besonderen Eigenschaften nicht mehr wegzudenken.

Johnny's Dreirad

Johnny‘s Dreirad


Für das Dreirad seines Johnny konstruiert John Boyd Dunlop die ersten Luftreifen für den praktischen Einsatz. Die erste Probefahrt fand am 28. Februar 1888 statt.

Nachbildung von John Boyd Dunlops erstem Luftreifen, mit dem er 1887 experimentierte

John Boyd Dunlops erstem Luftreifen

Zum Andenken an den unermüdlichen Kämpfer wurde rund 30 Jahre nach seinem Tod einem neu gegründeten Gummi-Konzern der Name Goodyear gegeben und verhalf dem einsamen Helden zu spätem Ruhm. Heute, rund 100 Jahre später, ist der Name Goodyear und sind die Produkte des Konzerns in der ganzen Welt bekannt. Trotz neuer Methoden zur Herstellung synthetischer Kunststoffe, die den Eigenschaften des Gummi annähernd entsprechen, kann auch unsere moderne Welt nicht völlig auf dieses Naturprodukt verzichten.

Aufgrund der Erkenntnisse von Charles Goodyear wurde 1888 vom Tierarzt John Boyd Dunlop(1840-1921) der erste luftgefüllte Reifen entwickelt. Dunlop beobachtete wie sein Sohn Johnny mit seinem Dreirad auf Vollgummireifen über den unebenen Boden holperte. Ihm fiel auf, dass der Kleine weder besonders schnell vorwärts kam, noch sehr bequem auf dem Dreirad saß. Um seinem Sohn eine sanftere Fahrt und besseres Handling zu ermöglichen, wickelte Dunlop dem Gefährt Schläuche aus dünnen, zusammengeklebten Gummiplatten um die Räder und pumpte diese Hüllen mit einer Fußballpumpe auf. Als Ventil benutzte er den Verschluss einer Babyflasche. Damit schuf Dunlop das erste Luftfederungssystem der Welt und legte den Grundstein für die Entwicklung des ersten pneumatischen Reifens.